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Schritt 2: Stärken – Du kannst, weil du tust!

Vielleicht hat dir das noch nie jemand gesagt, aber: Alle Momente, in denen du etwas gut und gerne machst, sind Situationen, in denen du etwas lernst. Ja, auch beim Zocken, Comics lesen oder Fernsehschauen.

Deine Stärkenliste

Im zweiten Schritt geht es darum, deine Stärken sichtbar zu machen. Schau dir dazu die markierten Erfahrungen aus deiner Liste (Schritt 1) noch einmal genau an.

Was kannst du bei diesen Dingen besonders gut? Was fällt dir dabei leicht?

Ein Beispiel

Du spielst E-Gitarre in einer Jugendband

Deine Stärken könnten dann zum Beispiel sein:

  • du hast ein gutes Taktgefühl
  • du bist geschickt mit deinen Fingern und Händen beim schnellen Spielen
  • du reagierst schnell, wenn der Sänger spontan einen Refrain wiederholt
  • du hast eine große Ausdauer und Selbstdisziplin beim Üben, bis du einen Song gut spielen kannst
  • du bist teamfähig, weil du Bandabsprachen respektierst
  • du bist zuverlässig, weil du regelmäßig zu den Proben kommst
  • du bist mutig, weil du auf Bühnen auftrittst
  • du bist kreativ, weil du einen eigenen Stil zu spielen einbringst

Tipp: Hol dir jetzt Unterstützung. Manchmal ist es gar nicht so einfach, selbst herauszufinden, welche Stärken man durch eine Tätigkeit hat. Wenn du die Liste mit Freunden oder anderen Vertrauenspersonen anschaust, haben sie bestimmt noch mehr Ideen, was deine Stärken sein könnten.

Denke an verschiedene Stärken-Bereiche

Es kann dir auch helfen, bei jedem die Stärken-Bereiche durchzugehen. Welche persönlichen, sozialen, methodischen und fachlichen Stärken bringst du bei einer Tätigkeit ein?

Für unser Beispiel oben, wären das zum Beispiel:

  • Persönliche Stärken: Durchhaltefähigkeit / Ausdauer, Kreativität. Selbstdisziplin, Zuverlässigkeit, mutig
  • Soziale Stärken: Teamfähigkeit,
  • Methodische Stärken: fleißig, Finger-Hand-Geschick, Reaktionsgeschwindigkeit
  • Fachliche Stärken: Taktgefühl, musikalisch

Beispiele für Stärken findest du auch im Glossar.


Weiter mit Schritt 3.